Das Josera Ernährungskonzept für Pferde


Grundlage für das Josera Ernährungskonzept ist das von der Natur gegebene Verdauungssystem des Pferdes. Jedes Pferd - unabhängig welcher Rasse- hat einen kleinen Magen, einen langen Dünndarm und einen großen Dickdarm.

Für die „pferdegerechte” Ernährung ergeben sich hieraus folgende Grundsätze:

1. So viel Rauhfutter wie möglich!

Von Natur aus ist das Pferd auf die langsame Aufnahme großer Mengen von langfaserigen Rauhfutter eingestellt. Dazu gehören Heu, Gärheu und Silagen in einwandfreier Qualität. Rauhfutter liefert dem Pferd die lebenswichtige strukturierte Rohfaser sowie Eiweiß und Energie. Mindestmenge: pro Tag 1 kg Heu je 100 kg Körpergewicht.

2. Täglich Mineralfutter!

Die Mineralstoff- und Vitamingehalte des Rauhfutters reichen häufig nicht aus oder liegen in ungünstigen Mengenverhältnisseen vor. Daher braucht jedes Pferd zur Erhaltung seiner Lebensfunktionen täglich ein vitaminreiches Mineralfutter (JOSERA JOKER).

3. Nur so viel Krippenfutter wie nötig!

Auf die Verdauung von großen Mengen Krippenfutter ist das Pferd von Natur aus nicht eingestellt. Krippenfutter sind Getreide, Ergänzungsfutter und Trockenschnitzel. Sie dienen in erster Linie der Energiezufuhr. Je höher der Energiegehalt des Krippenfutters, desto besser für das Pferd, da die benötigte Menge und somit auch die Belastung für die Verdauungsorgane geringer ist. Pro Mahlzeit dürfen nicht mehr als 2 kg Krippenfutter gefüttert werden (Großpferd).

4. Alle Futterkomponenten in einwandfreier Qualität!

Sauber, staubarm, nicht angeschimmelt, nicht faulig oder gärig!

5. Futterumstellungen nur langsam durchführen